Na Fußfotze, du weißt doch genau, warum du hier bist und den Text liest, oder? Wieder darfst du deinen Blick dorthin richten, wo er längst festhängt: auf meine Füße, meine Sohlen, meine selbstverständliche Überlegenheit. Ich muss dafür nicht wirklich viel machen. Ich lehne mich zurück, genieße das Wetter und lasse dich brav an dem kleben, was dich so herrlich klein macht.
Ich merke doch, wie schnell dein Kopf wieder dahin rutscht, wo ich ihn haben will. Genau das ist der Reiz. Du glotzt, du wirst still, du wirst unruhig. Ich gebe dir gerade genug, damit du tiefer hineingezogen wirst, aber nie so viel, dass du glaubst, hier auch nur einen Hauch von Kontrolle zu haben.
Für mich ist es ein Moment in der Ruhe und des puren Genusses. Für dich wird daraus dieser kleine, gemeine Fuß***, bei dem du dich selbst gerade schon beim Lesen ertappst. Meine Füße machen dich nervös, heiß und lächerlich leicht steuerbar. Am Ende bleibt dir nur eine Erkenntnis: Ich hatte deine Aufmerksamkeit längst in der Hand, als es dir selbst noch gar nicht bewusst war.
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